Neue Apple-Produkte

Mein erstes HDR mit der neuen Nikon P7000

Seit dem Tod von Steve Jobs haben viele treue Apple-Fans um die Zukunft dieser Marke gebangt. Spätestens seit heute ist klar, dass ein Multimilliarden-Dollar-Unternehmen wie Apple nicht einfach in sich zusammen fällt wenn einer der Firmengründer verstirbt. Tom Cook hat sich heute als würdiger Nachfolger erwiesen und einige Produkte vorgestellt durch die sich einzelne Apple-Jünger spontan zu frenetischem Jubel hinreißen ließen. Aber letztlich bedeuten die vorgestellten Produkte nicht viel mehr als eine konsequente Pflege der Produktpalette. Ich selbst hätte mir angesichts der laufenden Bestellung der neuen Nikon D800E ein neues 17″ MacBook mit USB-3.0 Anschlüssen und einem der neuen hochauflösenden Displays gewünscht, aber darauf werde ich noch eine Weile warten müssen. Steve Jobs hat USB 3.0 bereits vor einiger Zeit „verteufelt“ und mit Thunderbolt eine sicher leistungsfähigere Variante für den Datenaustausch mit externen Medien vorgestellt. Doch letztlich zählt das was praktisch ist und was einem bei der täglichen Arbeit hilft.

Die neue Nikon D800 hat keine Thunderbolt-Schnittstelle sondern einen USB 3.0 Port. Klar kann man in das große 17″ Notebook eine USB 3.0 Karte eines Zulieferers einstecken, aber passt das dann noch in das stylische Design? Ich persönlich würde mir bei den Apple-Leute eine stärkere Ausrichtung auf das wünschen was andere Hersteller anbieten und womit die Apple-Kunden arbeiten. Was nutzt ein tolles Design mit irre schnellen Schnittstellen, wenn sie am Ende des Tages nur von Apple-Geräten unterstützt werden und man für den Anschluss seiner Nikon D800 eine zusätzliche wacklige häßliche Schnittstellen-Karte benötigt?

Bis die erst vor kurzem renovierte Flotte der MacBooks ein adäquates Update erhält, werden noch einige Monate vergehen, das ist heute klar geworden. Andererseits ist aber in einigen wenigen Monaten auch kein Quantensprung bei den Apple Notebooks zu erwarten. Also muss mein „altes“ MacBook es noch ein Weile „tun“. Wie gut es mit den Datenmengen der Nikon D800 klar kommen wird sollte ich vielleicht noch abwarten. Und dann kann man sich immer noch überlegen ob es unbedingt ein MacBook sein muss, oder ob sich nicht bei DELL, ASUS und den üblichen Verdächtigen eine praktikable Alternative findet.

Fürs erste können wir uns auf ein iPad 3 mit krassem neuen Display freuen und in den kommenden Wochen ein neues Apple-TV einkaufen das HD-Videos nun auch in 1080p darstellen kann. Warum denn nicht gleich so? Ich vermute, dass Apple zunächst im Hintergrund die Kapazität seiner Cloud-Systeme massiv aufstocken musste. Das scheint nun erledigt zu sein und nun darf man sich auf ungetrübten Filmgenuss mit voller HD-Auflösung freuen. Aber natürlich nur wenn man nicht auf dem Land lebt und mit einem bescheidenen DSL-Light der Deutschen Telekom vorlieb nehmen muss. Damit das neue Apple-TV wirklich gut funktioniert wird man selbst auch aufstocken müssen. Hier werden die VDSL-Anbieter in den nächsten Monaten freudig in die Hände klatschen – meine Prognose!

Ja, was gibt es sonst noch neues? Ach ja, wer richtig viel Spielgeld hat, wird künftig bis zu vier iPads als Tonerzeuger mit Garage-Band (und hoffentlich auch Logic) kombinieren können. Wenn es zumindest mit meinem einen iPad 2 klappen würde, dann wäre das für mich ganz persönlich auch schon ein tolles Feature. Vorbei sind die Zeiten in denen man sich teuere Hardware-Synthesizer gekauft hat. Künftig wird man sicher verstärkt mit Softwaresynthesizern wie dem genialen Animoog auf dem  iPad musizieren. Es bleibt also durchaus spannend, auch wenn Apple heute keine weltbewegenden Neuerungen zeigen konnte. Eine konsequente sinnvolle Produktpflege hat auch ihren Charme 🙂

Hier ein Screenshot des neuen Software-Synthesizers von Bob Moog:

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