Fotografieren mit dem Scanner

Herbstlaub auf dem Scanner

Es ist Herbst und die Tage werden kälter und kürzer. Das Laub er Bäume färbt sich bunt und viele Fotofreude zieht es jetzt geradezu magisch in die Wälder. Nach langweilig grünen Sommerwäldern gibt es nun endlich schöne Farben zu sehen, damit ist der Herbst vielleicht die schönste Jahreszeit für die Landschaftsfotografie. Aber es muss nicht immer die Kamera sein die schöne Farben einfängt. Heute war ich kurz unterwegs und als ich eben heim kam, da lagen ein paar Blätter vor der Haustüre. Wirklich spannend ist dabei, dass alle drei Blätter so unterschiedlich gefärbt sind, dass man den Gang der Jahreszeiten anders kaum besser ausdrücken kann.

Ich habe diese drei Blätter kurzerhand auf einen einfachen Büroscanner gelegt mit dem ich normalerweise Dokumente für die Krankenversicherung und das Finanzamt kopiere. Das Ergebnis ist überraschen hochauflösend und es ist nur ein ganz einfacher 300 dpi Scanner. Stellt Euch dieses Motiv mit einem EPSON V750 vor!!

Wer mag öffnet das Bild jetzt in einem neuen Fenster und schaut es mal in aller Ruhe an. Die Abmessungen des Bildes betragen 6080 x 3359 Pixel, mit einem richtigen“ Scanner sind auch 200 Megapixel und mehr drin!

Einen Scanner habe sicher die meisten von Euch daheim. Versucht es doch auch mal, es ist geht schnell und bringt viel Spaß!

0 Kommentare zu “Fotografieren mit dem Scanner

  1. Tobias

    Hi Ansgar, du kannst auch mit Scannern photographieren. Schau mal hier rein: http://golembewski.awardspace.com/

    Das könnte mal ja mal in Mainz ausprobieren (bspw. Theodor-Heuss-Brücke bei Nacht).

    Viele Grüße
    Tobias

    • Danke für diesen coolen Link! Tatsächlich habe ich genau das auch schon mit einem preiswerten Canon LIDE 20 versucht und einem Hasselblad Flexbody versucht. Aber ich hatte kein „Reflexion-Shield“ und wollte den Scanner nicht „zerstören“ in dem ich die Vorlagenbeleuchtung ausbaue. Deshalb habe ich auf Versuche mit einem EPSON V700 unternommen, ohne Reflexion-Shield im Durchlicht-Modus. Aber auch diese Ergebnisse waren sehr mäßig. Auch habe ich mich nicht getraut einen „echten“ Adapter zu erstellen. Der Trick mit der Fachkamera ist natürlich super. Vielleicht „opfere“ ich irgendwann tatsächlich noch einen preiswerten Scanner für solch eine nette Spielerei 🙂

      Die aktuellen Scanner-Rückteile die es für verschiedene Linhoff-Kameras gibt sind leider fast unbezahlbar und werden meist nur in der Kunstfotografie in Museen eingesetzt um hochauflösende Fotos für die Versicherungen zu erstellen.

      Sicher wurden die zuletzt in den Niederlanden auch entsprechend fotografiert. Würde man diese Dateien korrekt auf Leinwand drucken und mit Klarlack überziehen, ich denke 99% der Zuschauer würden den Fake nicht bemerken 🙂

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